Kirchenchor St. Oswald, Otterswang

Die ersten Aufzeichnungen über das musikalische Leben in der Kirchengemeinde Otterswang beschreiben den Einbau einer Orgel im Jahr 1864 durch den Orgelbauer Schäfer aus Gmünd. Beginnend mit dem Jahr 1872 sind Anschaffungen für die Kirchenmusik belegt: „Handbuch für den Organisten“ und „vierstimmige lateinische Messe von Franz Alt“. Seit dieser Zeit – unterbrochen durch die Kriegsjahre – gibt es also einen Kirchenchor in Otterswang.

Oberlehrer Alfons Gehring leitete den Chor bis zu seiner Pensionierung 1962, dann übernahm Oberlehrer Arthur Kolb die Leitung. In den 70-er und 80-er Jahren förderte Pfarrer Dr. Otto Beck intensiv die musikalischen Aktivitäten in Otterswang und ersetzte im Jahr 1979 die alte pneumatische Reiser-Orgel von 1931 durch eine mechanische Rieger-Schleifladenorgel mit 15 Registern. Anlässlich einiger kirchlicher Jubiläen und im Zuge der Wahrung von Traditionen wirkte der Chor bei Festgottesdiensten mit (Mozartmesse mit Orchester) und hatte jedes Jahr einen großen Anteil an den beliebten Otterswanger Adventssingen. Auch eine Stubenmusik mit klösterlichem Repertoire ging aus dem Kirchenchor hervor.

1999 übernahm Arthur Kolb, jun., der schon seit 1969 als Organist mit seinem Vater zusammenarbeitete, die Chorleitung.

Aktuell singen etwa 20 Frauen im Chor und tragen regelmäßig mit traditionellen und mit neuen geistlichen Liedern zu den Gottesdiensten in Sankt Oswald bei.

Die Proben finden wöchentlich am Freitagabend im Proberaum „unterer Pfarrsaal“ von 20 Uhr bis ca. 21:15 Uhr statt.